Herbstarbeiten

Herbstarbeiten im Garten

Die Tage werden kürzer und vor allem kälter. Viele Pflanzen lassen ihre Köpfe hängen und die Blätter pflanzen. Auch wenn man bei dem Wetter gerne mal im Warmen bleibt, ein paar mal muss man noch raus, um den Garten zu pflegen. Und bei Sonnenschein kann das auch wirklich schön sein.
Aber was gibt es zu tun? Wie kann man seinen Garten auf den nächsten Frühling bzw. Sommer vorbereiten. Das möchten wir in diesem kurzen Beitrag zusammenfassen:

Laub entfernen/nicht entfernen

So schön die bunten Blätter auch sind, sie machen viel Arbeit. Oft dauert es Wochen bis das letzte Blatt gefallen ist. Herabgefallenes Laub immer wieder zu beseitigen - auch wenn sicherlich noch neues nachkommt - lohnt sich! Wird das heruntergefallene Laub nämlich nass (und das wird es im Herbst meistens), wird es schnell zu einer schweren, klebrigen Masse die sich mit einem Laubrechen alleine kaum mehr bewegen lässt. Es zahlt sich aus, die Blätter nach windigen Tagen schnell zu entfernen solange sie noch trocken und vor allem leicht sind.

Muss wirklich alles weg?

Nein! Es empfiehlt sich das Laub dort zu entfernen, wo es gefährlich sein kann, z.B. auf Gewegen oder Trittplatten. Nass kann es nämlich schnell glatt werden wie Eis. Auf Rasenflächen sollte man das Laub ebenfalls entfernen, da er somit im Frühjahr schneller wieder Licht bekommt um Energie für kräftiges Wachstum zu tanken. In Beeten kann das Laub ruhig auch liegen bleiben, die werden im Frühjahr sowieso meist neu angelegt wobei man überschüssiges Laub einarbeiten oder abtragen kann.

Was tun mit dem Laub?

Laub ist nützlich und sollte genutzt werden. Das Laub dient vielen Pflanzen, wie z.B. Stauden als Kälteschutz und kann somit Erfrierungen vorbeugen. Geben Sie einfach eine lockere Schickt trockenes Laub über empfindliche Pflanzen. Kompostiert liefert das Laub wichtige Nährstoffe als Dünger und dient als Bodenverbesserer im kommenden Frühling. Und die Igel freuen sich über den ein oder anderen geschützten Laubhaufen zum Überwintern. Als Nützling frisst der Igel Schnecken und Insekten, der Schädlingsdruck wird verringert.  Zusätzlich spart man sich Arbeit und Kosten für Abtransport und Entsorgung.

Was tun mit Pflanzenresten?

Abgestorbenes aber noch festes Material können Sie entfernen. Grüne Blätter sollten aber noch an der Pflanze bleiben. Dadurch kann die Pflanze noch die letzten Sonnenstrahlen auffangen und Kraft für den Winter sammeln, die in den Wurzeln gespeichert wird. 

Bepflanzungen durchführen

Sie wollen Ihren Garten umgestalten oder müssen abgestorbene Pflanzen erneuern? Dann ist jetzt der beste Zeitpunkt. Es gilt jedoch einiges zu beachten: Die Pflanzen sollten gepflanzt werden, bevor der erste Frost kommt. Andernfalls kann es schnell passieren, dass die neuen Pflanzen den Frühling nicht erleben. Wichtig ist, den Pflanzen einen optimalen Start zu ermöglichen. Die Pflanzen sollten gut angewurzelt haben, bevor es richtig kalt wird. Erreichen die Wurzeln nicht die nötige Tiefe und friert die obere Bodenschicht zu, vertrocknet die Pflanze - denn Pflanzen brauchen auch im Winter Wasser und Nährstoffe! Am besten wurzeln neue Pflanzungen an, wenn Sie in ein Bett aus frischem, nährstoffhaltigem Substrat gesetzt werden. Wir empfehlen hierzu unsere bewährte Pflanzerde. Drücken Sie das Substrat nach dem Pflanzen fest (aber nicht zu fest) um einen Anschluss an den Boden zu gewährleisten und befeuchten Sie es. Somit sollten Ihre Pflanzen für den Winter gewappnet sein.

Gehölze zurückschneiden

Kranke oder abgestorbene Äste sollten entfernt werden. Am besten die kompletten Äste bis zum Ursprung. Das sieht nicht nur schöner aus, es entlastet auch die Pflanzen. Meistens wachsen aus den abgeschnittenen Stellen wieder neue, gesunde Triebe, die die kaputten ersetzen. Ein Zurückschneiden ist auch dann nötig, wenn sich Äste gegenseitig im Weg stehen und gegenseitig beschädigen. Abgeriebene Stellen sind immer eine Einladung für Krankheitserreger und Schädlinge. Beim Schneiden sollten Sie immer das Gleichgewicht zwischen Wurzelmasse und Astmasse im Blick haben. Ein unausgeglichenes Verhältnis kann der Pflanze schaden.

Kübelpflanzen einwintern

Kübelpflanzen sind meistens nicht winterhart und überlegen unsere Fröste nur selten. Deshalb sollten besonders mediterrane Kübelpflanzen nicht im Freien gelassen werden. Das optimale Winterlager ist dunkel und hat zwischen 5 und 10 Grad Celsius. Zudem ist wichtig, dass die Pflanzen trotzdem Wasser benötigen - also immer schön gießen, wobei Staunässe zu vermeiden ist. Unsere Höfter Kübelpflanzenerde hat optimale Drainage-Eigenschaften und beugt somit Staunässe vor.

 

 

Kommentare sind geschlossen