Über Uns

Standort

Wir bedienen mit unseren Produkten und Leistungen vorwiegend den bayerischen Markt. Durch die zentrale Lage sind wir besonders nah bei unseren Kunden. 

Höfter – ein Familienbetrieb

Bis in die sechziger Jahre wurde auf dem Gutshof Höfter in Neuhausen bei Volkenschwand in Niederbayern die gesamte Palette der landwirtschaftlichen Produkte abgedeckt: von der Viehhaltung – Milchkühe, Schweine, Legehühner, Enten und Gänse – über die üblichen Getreidesorten Weizen, Gerste , Roggen und Hafer, Braugerste,  Mais, und Saatgutvermehrung, bis hin zu Kartoffel, Obst-  und Gemüsebau. Der wichtigste Betriebszweig war jedoch der Hopfenbau, der aufgrund der Größe und der Innovationen im Anbau und der Erntetechnik weithin bekannt war. Zu alledem kam noch eine Brauerei, die bis 1979 geführt wurde. Natürlich macht so ein Betrieb viel Arbeit und eine große Menge an Angestellten, Lehrlingen, Praktikanten und Tagwerkern war nötig um die damit verbundenen Tätigkeiten bewerkstelligen zu können.

Mit der Technisierung in der Landwirtschaft fielen nach und nach immer mehr Stellen weg. Handarbeit wurde durch Maschinen ersetzt. Viele der Angestellten konnten nicht weiter beschäftigt werden. Dieser Umschwung war aber nicht nur in der Landwirtschaft zu spüren; der technische Fortschritt brachte Veränderung in fast allen Branchen mit sich. In relativ kurzer Zeit mussten sich viele Branchen umstrukturieren, neu orientieren oder sogar nach neuen Absatzmärkten suchen. So auch in der Torfindustrie und dem Gartenbau. Torf war nicht länger Brennmaterial für Heizungen, es wurde durch das Heizöl ersetzt. Zur gleichen Zeit veränderte sich die Gartenbaubranche. Gärtnereien waren nicht länger nur der örtliche Gemüseproduzent; sie entwickelten sich zum professionellen Anbieter für Zierpflanzen, Obst- und Gemüsebau sowie Baumkulturen. Hier fanden auch die Torfproduzenten einen neuen Absatzmarkt. Torf wurde zum sicheren und zuverlässigen Kulturmedium für den Gartenbau und ersetzte die bisher üblichen Erdenrezepte, die von den einzelnen Gärtnern selbst gemischt wurden.

Professor Dr. Franz Penningsfeld ( + 2006 ), Institut für Bodenkunde und Pflanzenernährung, ein Wissenschaftler mit stets gutem Gespür für zukunftsweisende Entwicklungen wirkte europaweit bei der Einführung von Torfsubstraten im Gartenbau mit. In Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Penningsfeld entwickelte Höfter Substrate auf Torfbasis unter Zugabe von Bentonit.  Bentonit ist ein hochwertiges Tonmineral und wird in unseren Gemeinden vor Ort im Tagebau abgebaut.

Aus der Kombination von Torf und Ton entstand der Name HUMATON, der bis heute für unsere gärtnerischen Profisubstrate steht.

Über die jahrelangen Erfahrungen  und die vielen Kontakte zur Praxis und zu den Lehranstalten  entwickelten wir unsere Substrate stetig weiter und erweiterten unsere Produktpalette.

Heute befinden sich auf dem Gutshof Höfter zwei eigenständige Firmen: zum einen die Landwirtschaft mit Hopfenbau im Haupterwerb unter dem Namen Otto Höfter und Söhne GmbH & Co.KG, zum anderen das Erdenwerk Höfter GmbH.

Sponsoring

Wir fühlen uns in unserer Region tief verwurzelt und ihr gegenüber verpflichtet. Ein Grund dafür ist, dass alle unsere Mitarbeiter aus der engeren Region kommen. Deshalb unterstützen wir immer wieder verschiedene Vereine und Projekte durch Spenden. Dieses Jahr (2017) haben wir die Fußballmannschaft des örtlichen Sportvereins mit neuen Trikots ausgestattet. Wie schon vor über 20 Jahren, als wir die Mannschaft unseres Juniors neu eingekleidet haben. Heute sind die damals 6 bis 7-jährigen erwachsen und die meisten spielen immer noch bei uns im Verein. Als die Spieler im Sommer zu uns kamen und nach neuen Trikots gefragt haben, war für uns klar, dass wir das gerne übernehmen. Wir wissen nicht ob es an unseren Trikots liegt oder an den Neuzugängen, aber die Mannschaft ist erfolgreich wie lange nicht mehr. Wir wünschen dem TSV Volkenschwand viel Erfolg und viele Siege in ihren neuen Trikots!

Werksbesuch

Unser Betrieb, das Höfter Erdenwerk, wird regel­mäßig von ver­schiedenen Besucher­gruppen besichtigt. So kommen Teilnehmer von Berufs­schulen, Gartenbau­gruppen, Obst- und Gartenbau­vereinen, oder auch Teilnehmer an Betriebsausflügen von Kunden, sowie andere fach­kundige Interessenten zu den Werks­besichtigungen. Alljährlich besucht uns z.B. eine Gruppe von Meister­schülern/-innen aus Landshut, so auch im Februar 2017. Bilder dazu finden Sie in unserer Bildergalerie.

Lesen Sie hier den Exkursionsbericht einer Teilnehmerin: Sabine Kraus: Protokoll Höfter GmbH Erdenwerk

Sie haben auch Interesse an einer Werksbesichtigung? Dann nehmen Sie Kontakt mit uns auf.

Kommentare sind geschlossen