Als Experte möchten wir Ihnen eine Checkliste zur Hand geben, die Ihnen bei der Erden-Auswahl helfen wird:

1. Die Qualität

…macht den Unterschied. Würden Sie sich in ein Bett legen, das nachweislich schlechter für Ihren Rücken ist als ein anderes? Gleiches gilt für Ihre Pflanzen. Eine gute Struktur, hochwertige Rohstoffe, ein ausgeglichener Nährstoffhaushalt und ganz besonders ein optimaler pH-Wert ist ausschlaggebend für die Gesundheit Ihrer Pflanzen. Billige Erden enthalten oft zu viel Kompost, die Folge sind absterbende Wurzeln, Salzschäden und Staunässe. Zudem stellt sich die Frage, wie sich minderwertiger Kompost, wie er oft in Billigerden verwendet wird, auf die Qualität und Hygiene unserer Lebensmittel auswirkt. Hier wird oft am falschen Ende gespart.

2. Der Preis

… spiegelt die Qualität wieder. So verlockend der Preis auch ist. Gute Erde gibt es nicht für unter 10 Euro (bei 70 Liter). Billige Erden enthalten oft minderwertigen Kompost, da dieser als Abfallprodukt günstig ist. Die Folgen zeigen sich in der Qualität. Gute Erde muss aber auch nicht über 15 Euro kosten.

3. Torffreie und Torfreduzierte Erden

Wir bei Höfter reduzieren den Einsatz von Torf in dem Maß, in dem es (pflanzenbaulich) sinnvolle Alternativen gibt. Als Alternativen verwenden wir Holzfaser, Kompost und mineralische Rohstoffe aus unserem Bayern! Durch diese werden die Substrate der Zukunft erst wirklich nachhaltig, da Ersatzstoffe wie Holzfaser oder Substratkomposte nicht über weite Strecken aus anderen Bundesländern oder dem Ausland zu uns gebracht werden müssen, während diese auch in Bayern in sehr guten Qualitäten zur Verfügung stehen. Material aus Kokos ist in unseren Augen keine nachhaltige Alternative, da die Verarbeitung sowie der Transport aus ökologischer Sicht fragwürdig ist.

Unsere Blumen- und Pflanzerden enthalten schon heute über 50% Torfersatzstoffe!

Unsere Vision ist es, in Zukunft komplett auf Torf verzichten zu können. Daran arbeiten wir Tag für Tag!

Als Alternativen verwenden wir Holzfaser, Kompost und mineralische Rohstoffe aus unserer Region Bayern! Durch diese werden die Substrate der Zukunft erst wirklich nachhaltig, da Ersatzstoffe wie Holzfaser oder Substratkomposte nicht über weite Strecken aus anderen Bundesländern oder dem Ausland zu uns gebracht werden müssen, während diese auch in Bayern in sehr guten Qualitäten zur Verfügung stehen.

4. Beratung

Lassen Sie sich beraten. Von einem Fachmann. In Billig-Baumärkten, Supermarkt oder Discounter gibt es keine Fachberatung zum Thema Erde! Hier geht es um Masse statt um Klasse.

5. Inhalt

Achten Sie auf die Maße der Verpackung. Günstige Erden können bis zu 10% unterfüllt sein. Ist ein Beutel schon optisch kleiner, spricht das für Unterfüllung. Oft zahlen Sie dann mehr ohne es zu merken

6. Spezialerden

Spezialerden haben in vielen Bereichen ihren Sinn. Besonders für säureliebende Pflanzen wie Rhododendron, Heidelbeere oder Hortensien. Hier sollten Sie entsprechende Erde verwenden. In vielen Bereichen ist es aber überflüssig. Tomaten brauchen keine Spezialerde, genauso wenig braucht es eine extra Erde für Naschbeeren. Diese Erden enthalten oft gewöhnliche Pflanzerde und werden zu teuren Preisen angeboten.

7. Gewicht

Gute Erde kann man am Gewicht erkennen. Angebotserden sind oft schwer und fühlen sich nass und kalt an. Zudem wirkt der Inhalt fest. Lassen Sie den Sack einmal leicht auf den Boden fallen. Der Inhalt sollte locker sein. Das spricht für gute Qualität und hochwertige Rohstoffe. Wenn Sie Zweifel haben, fragen Sie beim Berater vor Ort an, ob er Ihnen einen Sack aufmachen kann.

8. Bio Erde

Grundsätzlich sind die Rohstoffe wie Torf, Kompost und Holzfaser biologisch. Die gängigen Bio-Richtlinien haben meist nur wenig Einfluss auf die Mengen an Torf im Substrat. Lediglich die Zugabe von Düngern und anderen Zuschlagstoffen wird reguliert.

9. Siegel und Versprechen

Viele Hersteller versehen ihre Erden mit verlockenden Siegeln und Qualitätsversprechen. Diese sind oft fragwürdig. Besonders im Bereich torfreduzierter Erden wird viel getrickst. Oft ist Torf günstiger als die nachwachsenden Alternativen (besonders Holzfaser). Die Folge: Die Erden bestehen zum Großteil aus Torf und Ersatzstoffe werden nur ganz gering dosiert. Lassen Sie sich davon nicht verwirren. Lesen Sie auch die Zusammensetzung auf der Rückseite der Verpackung oder fragen Sie den Berater vor Ort.