27 Jun 2019

9 Dinge auf die Sie beim Einkauf von Blumen- und Pflanzerde achten sollten

Als Experte möchten wir Ihnen eine Checkliste zur Hand geben, die Ihnen bei der Erden-Auswahl helfen wird:

1. Die Qualität

…macht den Unterschied. Würden Sie sich in ein Bett legen, das nachweislich schlechter für Ihren Rücken ist als ein anderes? Gleiches gilt für Ihre Pflanzen. Eine gute Struktur, hochwertige Rohstoffe, ein ausgeglichener Nährstoffhaushalt und ganz besonders ein optimaler pH-Wert ist ausschlaggebend für die Gesundheit Ihrer Pflanzen. Billige Erden enthalten oft zu viel Kompost, die Folge sind absterbende Wurzeln, Salzschäden und Staunässe. Zudem stellt sich die Frage, wie sich minderwertiger Kompost, wie er oft in Billigerden verwendet wird, auf die Qualität und Hygiene unserer Lebensmittel auswirkt. Hier wird oft am falschen Ende gespart.

2. Der Preis

… spiegelt die Qualität wieder. So verlockend der Preis auch ist. Gute Erde gibt es nicht für unter 10 Euro (bei 70 Liter). Billige Erden enthalten oft minderwertigen Kompost, da dieser als Abfallprodukt günstig ist. Die Folgen zeigen sich in der Qualität. Gute Erde muss aber auch nicht über 15 Euro kosten.

3. Torffreie und Torfreduzierte Erden

Wir bei Höfter reduzieren den Einsatz von Torf in dem Maß, in dem es (pflanzenbaulich) sinnvolle Alternativen gibt. Als Alternativen verwenden wir Holzfaser, Kompost und mineralische Rohstoffe aus unserem Bayern! Durch diese werden die Substrate der Zukunft erst wirklich nachhaltig, da Ersatzstoffe wie Holzfaser oder Substratkomposte nicht über weite Strecken aus anderen Bundesländern oder dem Ausland zu uns gebracht werden müssen, während diese auch in Bayern in sehr guten Qualitäten zur Verfügung stehen. Material aus Kokos ist in unseren Augen keine nachhaltige Alternative, da die Verarbeitung sowie der Transport aus ökologischer Sicht fragwürdig ist.

Unsere Blumen- und Pflanzerden enthalten schon heute über 50% Torfersatzstoffe!

Unsere Vision ist es, in Zukunft komplett auf Torf verzichten zu können. Daran arbeiten wir Tag für Tag!

Als Alternativen verwenden wir Holzfaser, Kompost und mineralische Rohstoffe aus unserer Region Bayern! Durch diese werden die Substrate der Zukunft erst wirklich nachhaltig, da Ersatzstoffe wie Holzfaser oder Substratkomposte nicht über weite Strecken aus anderen Bundesländern oder dem Ausland zu uns gebracht werden müssen, während diese auch in Bayern in sehr guten Qualitäten zur Verfügung stehen.

4. Beratung

Lassen Sie sich beraten. Von einem Fachmann. In Billig-Baumärkten, Supermarkt oder Discounter gibt es keine Fachberatung zum Thema Erde! Hier geht es um Masse statt um Klasse.

5. Inhalt

Achten Sie auf die Maße der Verpackung. Günstige Erden können bis zu 10% unterfüllt sein. Ist ein Beutel schon optisch kleiner, spricht das für Unterfüllung. Oft zahlen Sie dann mehr ohne es zu merken

6. Spezialerden

Spezialerden haben in vielen Bereichen ihren Sinn. Besonders für säureliebende Pflanzen wie Rhododendron, Heidelbeere oder Hortensien. Hier sollten Sie entsprechende Erde verwenden. In vielen Bereichen ist es aber überflüssig. Tomaten brauchen keine Spezialerde, genauso wenig braucht es eine extra Erde für Naschbeeren. Diese Erden enthalten oft gewöhnliche Pflanzerde und werden zu teuren Preisen angeboten.

7. Gewicht

Gute Erde kann man am Gewicht erkennen. Angebotserden sind oft schwer und fühlen sich nass und kalt an. Zudem wirkt der Inhalt fest. Lassen Sie den Sack einmal leicht auf den Boden fallen. Der Inhalt sollte locker sein. Das spricht für gute Qualität und hochwertige Rohstoffe. Wenn Sie Zweifel haben, fragen Sie beim Berater vor Ort an, ob er Ihnen einen Sack aufmachen kann.

8. Bio Erde

Grundsätzlich sind die Rohstoffe wie Torf, Kompost und Holzfaser biologisch. Die gängigen Bio-Richtlinien haben meist nur wenig Einfluss auf die Mengen an Torf im Substrat. Lediglich die Zugabe von Düngern und anderen Zuschlagstoffen wird reguliert.

9. Siegel und Versprechen

Viele Hersteller versehen ihre Erden mit verlockenden Siegeln und Qualitätsversprechen. Diese sind oft fragwürdig. Besonders im Bereich torfreduzierter Erden wird viel getrickst. Oft ist Torf günstiger als die nachwachsenden Alternativen (besonders Holzfaser). Die Folge: Die Erden bestehen zum Großteil aus Torf und Ersatzstoffe werden nur ganz gering dosiert. Lassen Sie sich davon nicht verwirren. Lesen Sie auch die Zusammensetzung auf der Rückseite der Verpackung oder fragen Sie den Berater vor Ort.

13 Jun 2019

Infostand Höfter auf der Gartenschau in Wassertrüdingen

An 14.6. und 15.6. sind wir mit unserem Stand auf der wunderschönen Gartenschau in Wassertrüdingen. Kommt vorbei und informiert euch über unsere Erden und Rohstoffe oder stellt uns Fragen zu unseren Produkten. Wir freuen uns auf euren Besuch! Unser Stand ist von 9:00 bis 18:00 neben dem Infostand Bayern blüht.

Zur Veranstaltung

31 Jan 2019

Holzfaser – der Torfersatzstoff der Zukunft?

Allgemeines zur Holzfaser

Holzfaser werden seit den 1990ern in Blumenerden verwendet. Mit der steigenden Nachfrage nach Torfersatzstoffen nimmt nun auch die Bedeutung für Kultursubstrate im Erwerbsgartenbau rasant zu. Holzfasern werden mittlerweile bis zu 50 Vol-% in Substraten verwendet. In Blumenerden kann der Anteil sogar noch höher sein.

Die Herstellung

Hergestellt werden Holzfasern aus chemisch unbehandelten Hölzern, meist aus Holzabfällen der Industrie. Meist stammen Holzfasern aus Nadelhölzern. In der Produktion gibt es grundsätzlich verschiedene Verfahren, die zu unterschiedlichen Eigenschaften des Endproduktes führen. Wichtig ist, dass die Holzfaser mit Stickstoff-Dünger imprägniert wird, da sonst bei der weiteren natürlichen Zersetzung im Substrat oder der Blumenerde zu viel Stickstoff gebunden wird, den die Pflanzen für Ihr Wachstum dringend benötigen.
Desweiteren kann durch verschiedene Verfahren die Benetzbarkeit, der pH Wert und die Farbe eingestellt werden.

Die Eigenschaften

Holzfaser hat ein hohes Porenvolumen, was sich positiv auf die Luftkapazität sowie die Drainage aber eher negativ auf die Wasserkapazität auswirkt.

Holzfaser hat ein ähnliches Gewicht wie Weißtorf und einen leicht sauren bis neutralen pH Wert, der allerdings häufig schwankend ist. Der Salzgehalt ist niedrig, der N-Gehalt (Stickstoff) ist höher als der von Torf. Damit bringt die Holzfaser natürlichen Dünger in das Substrat ein. Allerdings wird Holzfaser im Substrat durch Mikroorganismen zersetzt, welche für die Zersetzung Stickstoff benötigen. Der enthaltene Stickstoff wird damit gebunden und ist nicht für die Pflanzen verfügbar. Der Stickstoffbedarf ist allerdings höher als die Mengen, die sich in der Holzfaser befinden. Der Stickstoff Immobilisierung kann durch die sogenannte N-Imprägnierung entgegengewirkt werden.

Die Eigenschaften der Holzfaser hängen stark mit der Beschaffenheit und Herkunft des verwendeten Materials zusammen. Regelmäßige Kontrollen des Ausgangsmaterials sind damit unerlässlich!

Kann die Holzfaser Torf  ersetzen?

Die Eigenschaften von Holzfaser gleichen in vielerlei Hinsicht der des Torfes und können deshalb einen Anteil des Torfs im Substrat ersetzen und andere Torfersatzstoffe positiv ergänzen. Zu diesen Eigenschaften gehören die geringen Nährstoff- und Salzgehalte, das Porenvolumen sowie in einigen Fällen die pH-Wert Steigerung bei der Zersetzung (NICHT IMMER POSITIV). Zudem ist die Holzfaser unkrautfrei.

Allerdings gibt es auch einige Nachteile gegenüber Torf.
Der gravierendste Unterschied ist die hohe N-Festsetzung durch die Zersetzung der Holzfaser. Bis zu 400mg N/l werden durch die Zersetzung freigesetzt. Das ist annähernd so viel wie einige Pflanzen über die komplette Kulturzeit benötigen. Das muss in der Düngeberechnung mit einbezogen werden. Zudem kann der Zersetzungsverlauf nicht sicher vorhergesagt werden, er variiert mit der Beschaffenheit des Substrates, des Mikrobioms und der Witterung. Damit kann es leicht Mangel oder Überschuss an Nährsoffen oder zu hohen Salzgehalten und somit zu Schäden kommen. Zudem steigt der pH Wert durch die Zersetzungsvorgänge an, was sich negativ auf das Pflanzenwachstum auswirken kann. Dieser Effekt kann durch hartes Gieswasser noch verstärkt werden. Besonders Eisenmangel ist häufig ein Symptom zu hoher pH Werte.

Das Fazit

Holzfaser kann Torf aktuell nur zu einem gewissen Grad ersetzen. Wichtig ist, die Substratzusammensetzung ganzheitlich zu betrachten und alle Faktoren einzubeziehen. Hierzu gehören nicht nur die Rohstoffe, sondern auch die Kulturführung, die Düngung, die Pflanzen und viele mehr. Diese sind von Betrieb zu Betrieb unterschiedlich und das Substrat muss auf Grund der vielen Faktoren individuell an die einzelnen Betriebe angepasst werden.

Im Erwerbsgartenbau empfehlen wir eine schrittweise Anpassung der Substrate. Zu Beginn können beispielsweise 20% des Ausgangsmaterials Torf durch Holzfaser ersetzt werden. In weiteren Schritten - wenn die Kulturführung an das neue Substrat optimal angepasst wurde - können weitere Torfersatzstoffe wie Kompost oder Rindenhumus zugesetzt werden und der Torf weiter reduziert werden. Wichtig ist: Es gibt nicht DAS EINE TORFREDUZIERTE SUBSTRAT. Es kommt auf den Betrieb an. Ganz besonders auf die Kultur, die Kulturführung, die Düngung und die klimatischen Bedingungen! Funktioniert ein Substrat in einem Betrieb, gilt das nicht zwangsläufig für jeden anderen Betrieb! Wir begleiten Sie gerne bei der Anpassung ihres Betriebs an torfreduzierte Substrate!

Wir bei Höfter...

verwenden nur Holzfaser allererster Güte und kontrollieren regelmäßig die Qualität. Wir setzen Holzfaser sowohl in unseren Blumenerden als auch in verschiedenen Spezialsubstraten ein. Wir mischen unsere Substrate mit Holzfaser stest frisch und auf Bestellung, um die Zersetzung in der Kultur hinauszuzögern und der N-immobilisierung während der Kulturphase entgegenzuwirken. Zudem setzen wir auf einen ausgeglichenen pH-Wert, moderate Salzgehalte und eine ausgeklügelte N-Freigabe der verwendeten Dünger um der N-Immobilisierung entgegenzuwirken! Fragen Sie gerne bei uns an um weitere Informationen zu unseren Substraten zu erhalten.

07 Jan 2019

Wie wird die Substratstruktur durch Torfersatzstoffe beeinflusst.

Die Einsatzbereiche für gärtnerische Substrate sind sehr vielfältig. Die Ziele sind dabei jedoch immer die gleichen: Die Pflanzenwurzeln mit Wasser, Luft und Nährstoffen zu versorgen und somit ein gesundes Wachstum zu ermöglichen.

Ein entscheidendes Kriterium ist die richtige Struktur

Die Struktur beeinflusst die Substrateigenschaften auf unterschiedliche Weise. So haben feine Substrate ein niedrigeres Porenvolumen und somit auch eine höhere Luftkapazität als grobe Substrate. Allerdings sinkt mit dem Anteil der Grobanteile die Wasserkapazität des Substrates. Dafür haben grobe Substrate einen deutlich geringeren Schrumpfungswert. Hier gilt es einen optimalen Mittelweg zu finden, der für die entsprechende Kultur und Kulturtechnik am geeignetsten ist. So benötigt man für die Kultur im Freiland stabile Substrate, die bei Regenperioden noch genug Luft enthalten während sie in trockenen Zeiten nicht zu stark austrocknen; Winterkulturen bevorzugen ein luftiges Substrat das nicht zu stark vernässt.

Am einfachsten lässt sich die Strukur durch unterschiedliche Torfstrukturen beeinflussen. Hier unterscheidet man generell Weißtorf und Schwarztorf, darunter Sodentorf und Frästorf sowie die unterschiedlichen Fraktionen.

Der Einsatz von Torfersatzstoffen (der gerade in der aktuellen Debatte um die Nachhaltigkeit im Gartenbau viel diskutiert wird) bietet zudem weitere Möglichkeiten die Struktur sowie die weiteren Eigenschaften eines Substrates zu beeinflussen. Alle Torfersatzstoffe haben dabei Vor- und Nachteile gegenüber dem Einsatz von Torf.  Es gilt deshalbt die Wechselwirkungen der einzelnen Komponenten zu kennen und zu beachten. Im Folgenden wollen wir auf drei Torfersatzstoffe eingehen, die auch bei uns in Bayern verfügbar sind und somit als regionale Ressource einen weiteren Beitrag zur Nachhaltigkeit unserer Substrate beitragen.

 

Unterschiedliche Torfersatzstoffe und ihr Einfluss auf die Struktur in Torfsubstraten

Holzfaser

Eigenschaften: senkt die Wasserkapazität in groben Substraten, senkt das Schrumpfungsverhalten, kann die Luftkapazität steigern.

Vorteile: Regional verfügbar, nachwachsender Rohstoff

Nachteile: Schlechte Qualitäten können zur Festlegung von Nährstoffen und insbesondere von Stickstoff führen

Grüngutkompost

Eigenschaften: Kann die Wasserkapazität erhöhen und senkt dabei die Luftkapazität. Das Porenvolumen sinkt. 

Vorteile: Gute Verfügbarkeit und niedrige Kosten wenn aus regionaler Abfallwirtschaft. Positives Image!

Nachteile: Schlechte Qualitäten führen zu Hygieneproblemen

Rindenhumus

Eigenschaften: Wasserkapazität sinkt, Luftkapazität steigt. Der Schrumpfungswert wird niedriger.

 

Wie man sehen kann, haben die einzelnen Komponenten einen unterschiedlichen Einfluss auf verschiedene Substrateigenschaften. Durch den gezielten Einsatz von nachwachsenden Rohstoffen können diese kombiniert werden und negative Veränderungen durch positive auszugleichen. 

 

Wir bei Höfter arbeiten seit über 50 Jahren mit Substraten. Unsere Erfahrung geben wir gerne in Form von zuverlässigen, funktionierenden Substraten an unsere Kunden weiter. Auch im Bereich Blumen- und Pflanzerden für den Heimgebrauch legen wir größten Wert auf beste Rohstoffe und gleichbleibende Qualitäten.

 

24 Okt 2018

Die Spurennährstoffe Teil 1

Die Spurenelemente

Pflanzen brauchen für das Wachstum neben den Hauptnährstoffen unbedingt auch Spurenelemente, auch Mirkonährstoffe genannt. Während die Hauptnährstoffe für das Wachstum in größeren Mengen vorhanden sein müssen, sind diese Mikronährstoffe oft nur in ganz geringen Mengen notwendig. Nichtsdestotrotz, fehlt eines oder mehrere Spurennährstoffe in ausreichender Menge, zeigen viele Pflanzen Mangelsymptome. Einige dieser Elemente und ihre Funktionen wollen wir im Folgenden näher beschreiben und dabei auch auf die entsprechenden Mangelsymptome bei Unterversorgung eingehen.

Die 9 Spurenelemente sind Bor, Kupfer, Eisen, Mangan, Molybdän, Zink und Chlor. 

Bor (B)

Wichtig für Zellteilung und Zellstreckung und somit für das Pflanzenwachstum wichtig. Bor-Mangel tritt eher selten auf und ist nicht immer leicht zu erkennen. Ein Zeichen sind verkümmerte Blätter und geringer Wuchs. Gute Dünger wie unser Höfter Kraftdünger enthalten Bor.

Kupfer (Cu)

Kupfer ist wichtig für die Photosynthese und die Blütenbildung. Kupfermangel tritt besonders dann auf, wenn der pH-Wert in der Erde zu hoch wird. Dies kann besonders bei kalkhaltigem Gießwasser vorkommen, welches den pH-Wert in der Erde über längere Zeit hinweg stetig anhebt. Mangelerscheinungen zeigen sich als Nekrosen bis hin zum Absterben ganzer Blätter. Dies tritt besonders an jungen Blättern auf.

Eisen (Fe)

Eisen ist besonders wichtig für die Photosynthese. Mangelerscheinungen zeigen sich schnell durch die sogenannte Chlorose, einen Mangel an Chlorophyll. Dabei verfärben sich die Blätter ins Gelbe bis hin zum Weißen. Eisenmangel tritt besonders häufig auf, wenn der pH-Wert zu hoch ist. Dies ist meist der Fall, wenn mit kalkhaltigem Wasser gegossen wird oder für die Substratherstellung nicht geeignete Komposte verwendet wurden. Hohe Konzentrationen von Kompost im Substrat können den pH-Wert ebenfalls anheben, wenn diesen nicht ausreichend sauer wirkende Komponenten gegenüberstehen. Wir achten bei unseren Erden auf einen optimalen pH-Wert. Bei besonders kalkhaltigem Wasser empfehlen wir zudem unseren Kraftdünger, der durch seine Zusammensetzung den pH-Wert stabilisiert.

Weitere Spurenelemente erörtern wir im zweiten Teil dieses Beitrags.

Weitere Nährstoffe, die die Pflanzen ebenfalls nur in geringen Dosen aufnehmen, nennt man essentielle Nährelemente. Diese sind nicht unbedingt notwendig, können allerdings in der richtigen Dosierung das Wachstum der Pflanzen fördern. Allerdings können zu hohe Konzentrationen auch schädlich sein. Hierzu gehört zum Beispiel das bekannte Silizium.

Alle unsere Erden werden bei der Produktion mit Haupt- und Spurennährstoffen vorgedüngt. Diese sind je nach Bepflanzung und Kultur meist nach 3-6 Wochen aufgebraucht. Dann sollten die Pflanzen gedüngt werden. Hier empfehlen wir unseren Höfter Kraftdünger mit seiner besonderen Zusammensetzung und der extra Portion Eisen. Im Sortiment der Substrate für den Gartenbau bieten wir an, die Zugabe der Nährstoffe individuell anzupassen. Hier arbeiten wir auch mit hochwertigen Langzeitdüngern der Marke Osmocote, die seit Jahren für eine zuverlässige Freisetzung der Nährstoffe steht.

15 Okt 2018

Graberde – die verschiedenen Sorten und ihr Einsatzgebiet

Die Graberde -  ein heikles Thema? Noch vor einigen Jahren war die geschwärzte Graberde von Höfter die unumstrittene Erde für das Grab. Unsere geschwärzte Graberde bleibt selbst bei Austrocknen dunkelschwarz. Sie ist besonders fein und macht mit ihrem Kontrast zur Grabbepflanzung jedes Grab zum Blickfang. In den letzten Jahren entwickelte sich die Nachfrage allerdings in Richtung von natürlich dunklen Erden. Zudem gibt es noch Spezialerden für den professionellen Gartenbau in der Grabpflege. Viele unserer Kunden sind verunsichert, welche Erde denn jetzt die Richtige ist. In diesem Beitrag möchten wir die Unterschiede herausstellen und die Vorzüge der einzelnen Erden aufzeigen.

Höfter Graberde geschwärzt

Unser Klassiker. Tiefschwarz dank Zusatz von natürlichem Färbemittel. Dieses sorgt für eine dunkelschwarze Färbung, die selbst ausgetrocknet noch dunkel bleibt und nicht bräunlich wirkt. Sie dient ausschließlich zur Dekoration, da das beigefügte Färbemittel das Wachstum der Pflanzen hemmen kann. Dies gilt allerdings auch für Unkraut, welches sich in dieser Art von Graberde schwer tut anzuwachsen. Wir empfehlen, als Pflanzschicht unsere Pflanzerde oder unsere Kulturerde aufzutragen und diese mit geschwärzter Graberde abzudecken. Wurzeln können sich in unseren Pflanzerden besonders gut entfalten, während die dunkle Oberschicht für einen edlen Kontrast zwischen Blüten, Blatt und Boden sorgt.

 

Höfter Graberde geschwärzt

 

Höfter Graberde geschwärzt

Natürlich dunkle Erde - Höfter Kulturerde

Ebenfalls ein Klassiker, allerdings eher im Gemüsebeet oder im Hochbeet. Die Zusammensetzung aus ausgewählten Komposten und hochwertigen, dunklen Torfen ist besonders fein und weißt eine natürlich dunkle Farbe auf, die ebenfalls ins Schwarze geht. Selbstverständlich ist dieses Substrat nicht ganz so dunkel wie die geschwärzte Alternative. Der Vorteil bei unserer Kulturerde: Sie benötigen keine zusätzliche Dekoschicht und sparen sich somit einen Arbeitsschritt. Die Pflanzen können sich in diesem Substrat wunderbar entwickeln und das Grab wirkt trotzdem dunkel. Und sollte noch etwas Erde übrig bleiben, so freut sich Ihr Garten über die zusätzliche Bodenverbesserung.

Grabpflanzerde für den Profi

Für den professionellen Gartenbau wie den Friedhofsgärtner gibt es bei uns verschiedene Grabpflanzerden, die an die Bedürfnisse der Gärtner und die örtlichen Begebenheiten angepasst sind.

Wir bieten alle unsere Erden in verschiedenen Verpackungsgrößen sowie teilweise auch lose oder im Bigbag an. Sollten Sie weitere Fragen haben, kontaktieren Sie uns einfach telefonisch oder per Mail. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage!

 

Höfter Kulturerde - die ungeschwärzte Alternative
Höfter Kulturerde - die ungeschwärzte Alternative
11 Okt 2018

Zertifizierte Dachgartensubstrate

Dachgärten werden immer beliebter.

Seit vielen Jahren beliefern wir den lokalen Garten- und Landschaftsbau mit unseren Dachgartensubstraten für Intensiv- und Extensivbepflanzungen. Ob im Kleinen auf Carports oder Mülltonnenhäuschen, auf begrünten Dachterassen bis hin zu großen Dachgärten auf Turnhallen oder Parkhausdächern - Dachgärten erfreuen sich aktuell großer Beliebtheit. Von der einfachen Sedumbepflanzung, über Steinrosen bis hin zu artenreichen Gärten mit Bäumen und Sträuchern, den Gestaltungsmöglichkeiten sind auch auf Dächern keine Grenzen gesetzt. Auf Grund der wachsenden Ansprüche an Dachgartensubstrate, haben wir uns entschieden, unsere Substrate erneut zertifizieren zu lassen und haben im Zuge dessen die Zusammensetzung überarbeitet. Ziel war es, die spezifische Korngrößenverteilung zu verbessern, sowie das Gewicht der Substrate zu optimieren. Die neuen Zusammensetzungen haben wir zudem in einem unabhängigen Institut auf Ihre Eignung nach den Richtlinien der FLL Dachbegrünungsrichtlinie 2018 prüfen lassen. Hier wurde uns bestätigt, dass unsere neuen Substrate sowohl die vorgegebenen Sieblinien für den Einschicht- als auch den Mehrschicht-Einbau erfüllen. Unsere Dachgartensubstrate erfüllen die aktuellen Richtlinien der FLL Dachbegrünungsrichtlinien.
Die vorgegebene Korngrößenverteilung gewährleistet eine langfristige Stabilität des Substrates, sichert die Wasserdurchlässigkeit und bietet Halt für die Bepflanzung.
Unsere Substrate bestehen zum größten Teil aus mineralischen Bestandteilen und sind mit geprüftem Kompost aus unserer Region angereichert.
Die zentrale Lage zwischen München - Regensburg - Landshut - Ingolstadt ermöglicht es uns, die Frachtkosten gering zu halten. Lieferungen im Bigbag übernehmen wir mit unserem eigenen LKW selbst, für lose oder geblasene Ware haben wir Logistik-Profis zur Hand.

Mehr Infos zu Dachgärten, Ihrem Aufbau sowie den vielen Vorteilen einer Dachbegrünung finden Sie auf unserer Produktseite zu Dachgartensubstraten.

Sie sind Landschafts- und Gartenbauer und haben Interesse an unseren Substraten? Dann kontaktieren Sie uns! Wir stehen Ihnen gerne beratend zur Seite.