Warum riecht Blumenerde manchmal unangenehm?

Wir erklären heute, warum Erde ab und zu unangenehm riecht bzw. "stinkt"

Welche Fragen werden in diesem Beitrag beantwortet?

  • Woher kommt der Geruch?
  • Was bedeutet der Geruch?
  • Warum riecht nicht jede Erde gleich?
  • Was kann man bei stinkender Erde tun?

 

Woher kommt der unangenehme Geruch?

In seltenen Fällen kommt einem beim Öffnen eines Sacks Erde ein unangenehm stechender Geruch entgegen. Viele denken sofort, dass diese Erde schlecht ist und möchten die Erde deshalb nicht verwenden. Zugegeben, der Geruch kann in extremen Fällen auch richtig stinken. Dabei hat der Geruch aber meist nichts mit der Qualität der Erde zu tun. Wir verwenden in unseren Erden beispielsweise organische Materialien wie Komposte. Durch den Einsatz von Kompost kann der Anteil an klimaschädlichen Torfen reduziert werden. Zudem sind Komposte regional verfügbar und deshalb eine besonders nachhaltige Alternative für Torf. Dass Komposte ab und zu streng riechen hat bestimmt jeder schon einmal mitbekommen. Richtig reifer, abgelagerter Kompost riecht in der Regel aber angenehm erdig oder nach Wald. Leider werden viele Komposte nicht mehr lang genug gelagert und viel zu frisch verarbeitet. Günstige Erden aus den Angeboten riechen deshalb häufiger streng, da hier hohe Kompostanteile eingesetzt werden. Damit dieser günstiger ist, werden diese relativ frisch verarbeitet. Wir bei Höfter verwenden übrigens nur reife und abgelagerte Komposte. Nichtsdestotrotz kann es auch bei reifen Komposten zu strengem Geruch in der Erde kommen. Im nächsten Abschnitt erklären wir warum.

Was bedeutet der Geruch?

Wie bereits beschrieben stammt der Geruch meist vom eingesetzten Kompost. Dies kann auch bei reifen Komposten passieren. Komposthaltige Erden sind meist biologisch sehr aktiv, das bedeutet, die Erde ist mit allerlei Mikroorganismen besiedelt. Das belebt den Boden und ist förderlich für das Pflanzenwachstum. Die Mikroorganismen ernähren sich von unzersetztem, organischen Material und lösen somit die gebundenen Nährstoffe aus der Erde. Dabei entsteht manchmal ein strenger Geruch nach Ammoniak oder Gülle. Dieser Vorgang ist völlig normal und zeugt davon, dass die Erde aktiv ist.
Aber Achtung: riecht die Erde nach Verwesung oder faulig, ist dies meist ein Zeichen, dass die Erde tatsächlich schlecht geworden ist. Diese sollte dann nicht mehr verwendet werden, da sich dann auch meist Stoffe gebildet haben, die für Ihre Pflanzen schädlich sind. 

Warum riechen nicht alle Erden gleich?

Auch wenn Kompost in vielen Erden verwendet wird, riechen nicht alle Erden streng. Was ist der Grund dafür? Verschiedene Mikroorganismen erledigen verschiedene Aufgaben. Manche verursachen dabei diesen Geruch. Je idealer die Bedingungen für diese Arten sind, desto aktiver sind sie und desto mehr riecht die Erde. Besonders aktiv sind diese unter sauerstoffarmen Verhältnissen, weshalb der Geruch verschwindet, wenn die Erde belüftet wird. Auch Wärme fördert die Entstehung. Steht die verpackte Erde im Handel in der Sonne, kann dies dazu führen, dass sie etwas strenger riecht. Was man dann tun kann, steht im nächsten Absatz.

Was kann man bei stinkender Erde tun?

Sollte ihre gekaufte Erde etwas strenger riechen, schütten Sie den Sack an der frischen Luft aus und mischen Sie die Erde mit einer Schaufel etwas durch. Sobald das Substrat belüftet ist, verschwindet der Geruch wieder. Die Erde fängt dann auch meist nicht mehr zu stinken an, wenn der Geruch einmal verflogen ist. Sie können die Erde aber auch sofort verwenden, denn der Geruch bedeutet nicht, dass die Erde schlecht ist. Es ist jedoch angenehmer, eine Erde zu verwenden, wenn sie nicht stinkt.

Höfter Erden ohne Kompost und Holzfaser

Wenn Sie kein Risiko eingehen möchten, dann kaufen Sie Erde ohne Kompostanteil und ohne Holzfaser. In unserem Shop finden Sie verschiedene Produkte, die diese Kriterien erfüllen. 

Sie erhalten viele unserer Erden auch bei Ihnen vor Ort. Ihren Händler finden Sie in unserer Händlersuche Sie finden keinen Händler bei Ihnen vor Ort? Dann besuchen Sie unseren Onlineshop. Sie können wählen, ob Sie einzelne Säcke oder ganze Paletten bestellen möchten. 

 

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Universalmulch

Universalmulch -  das Mulchmaterial für besondere Ansprüche Um was geht es in diesem Beitrag: Was ist Universalmulch?...

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Die richtige Erde für Tomaten

Die richtige Erde für den Anbau von Tomaten

Welche Fragen werden in diesem Beitrag beantwortet?

  • Welche Eigenschaften hat gute Tomatenerde?
  • Wie erkenne ich gute Tomatenerde?
  • Wie verwende ich Tomatenerde?
  • Wo kann ich gute Tomatenerde kaufen?

 

Welche Eigenschaften hat gute Tomatenerde?

Guten Tomatenerde muss möglichst viele Anforderungen der Tomatenpflanzen erfüllen. Damit ihre Pflanzen gut wachsen und eine reiche Ernte bringen, benötigen sie vor allem Nährstoffe und Wasser. Wir geben zu, das war jetzt keine neue Erkenntnis. Was viele Hobbygärtner allerdings nicht wissen ist, dass auch der richtige pH-Wert und die Struktur der Erde über ihren Erfolg bei Tomaten entscheiden. Aber nochmal zurück zu Nährstoffen und Wasser. Gute Tomatenerde kann Wasser gut aufnehmen und gleichmäßig über den Wurzelraum verteilen, sodass es die Tomatenpflanzen leicht aufnehmen kann. Zudem enthält gute Erde für Tomaten ein gutes Verhältnis der einzelnen Nährstoffe und Spurenelemente. Tomaten benötigen relativ viele Nährstoffe, die Erde darf also schon einen hohen Gehalt an Nährstoffen mitbringen. Zu viel ist allerdings wieder schädlich, da dies zu einem hohen Salzgehalt führt, der das Wurzelwachstum beeinträchtigt. Um eine Nachdüngung kommt man also nicht herum. Besonders wichtig für Tomaten ist das Spurenelement Calcium. Bei Calciummangel bilden sich braune Stellen an der Unterseite der Tomaten. Um dem entgegenzuwirken fügen wir bei Höfter Spurenelemente-Dünger ein.

Wir hatten bereits den pH Wert und die Struktur angesprochen. Der pH Wert entscheidet darüber, wie gut die Nährstoffe aus dem Boden von den Tomaten aufgenommen werden können. Bei zu niedrigem oder zu hohem pH Wert können Nährstoffe nicht mehr aufgenommen werden. Es kommt zu Mangelerscheinungen, denen man nicht einfach durch Düngen entgegen wirken kann. Es gilt also darauf zu achten, dass der pH Wert stimmt. Besonders in günstig angebotenen Tomatenerde aus Discountern ist viel Kompost enthalten, da Kompost der günstigste Rohstoff ist. Leider erhöht Kompost den pH Wert der Erde immens. Oft ist der pH Wert in solchen Erden zu hoch.

Eine gute Struktur spielt vor allem beim Tomatenanbau in Töpfen oder Gefäßen eine wichtige Rolle. Der Raum für die Wurzeln ist hier begrenzt. Ist die Erde zu fein, ist meist nicht genug Sauerstoff im Boden. Dieser ist dringend notwendig für gesunde und intakte Wurzeln. Es gilt die Regel: Verwende grob strukturierte Erde wie Höfter Pflanzerde oder Kübelpflanzenerde in Gefäßen wie Kübeln oder Töpfen. Im Beet oder zur Verbesserung des Bodens im Gewächshaus kann feine Erde wie Höfter Kulturerde verwendet werden.

Wie verwende ich Tomatenerde?

Beim Anbau von Tomaten auf dem Boden wie beispielsweise im Gewächshaus lockern Sie den vorhandenen Boden auf und entfernen alte Pflanzenreste. Dann verteilen Sie die frische Höfter Kulturerde über die gesamte Fläche und harken diese unter die vorhandene Erde. Zuletzt können Sie die Fläche mit einem Rechen ebnen. Fertig ist ihr frisches Beet.

Beim Anbau in Kübeln oder anderen Gefäßen füllen Sie die Gefäße mit unserer Höfter Pflanzerde oder Kübelpflanzenerde bis zum Rand. In der Mitte machen Sie ein Loch etwa so groß wie der Wurzelballen ihrer Tomatenpflanzen. Diese setzen Sie dann in das Loch und drücken Sie an. Dann drücken Sie die Erde rundherum an, sodass zwischen Erde und oberem Topfrand einige Zentimeter leer bleiben. Dieser Freiraum bildet den Gießrand, sodass das Gießwasser später langsam in die Erde sickern kann.

Tipp: setzen Sie die Tomaten ruhig einige Zentimeter tiefer in die Erde, sodass Teile des Stammes mit Erde bedeckt sind. Hier bilden sich später neue Wurzeln und die Pflanze wächst dadurch schneller und kompakter.

Wo kann ich gute Tomatenerde kaufen?

Gute Tomatenerde finden Sie im Fachhandel. Sie benötigen nicht unbedingt eine spezielle Tomatenerde. Gute Pflanz- oder Gemüseerde reicht vollkommen aus! Unsere Höfter Erden erhalten Sie in vielen bayerischen Gärtnereien, Gartencentern oder dem Landhandel. Alternativ können Sie unsere Erden auch in unserem Online-Shop bestellen.

Höfter Kulturerde oder Höfter Pflanzerde? Welche Erde verwende ich wann?

Beide Produkte sind Pflanzerden für den Einsatz im Garten.

Vorteile Pflanzerde:

  • Mittelgrobe Struktur
  • Nährstoffgehalt mittel bis hoch
  • Hoher Gehalt nachwachsender Rohstoffe. Besonders nachhaltig
  • Günstige Alternative
  • Anwendungsgebiet: Pflanzen von Blühpflanzen, Sträuchern und Stauden und zum Pflanzen Pflanzen von Tomaten und Gemüse in Töpfen. Verbesserung des Bodens im Beet oder im Gewächshaus

Vorteile Kulturerde:

  • Feine Struktur
  • Hoher Nährstoffgehalt
  • Hoher Anteil Huminsäuren zur Verbesserung des Bodens und Förderung des Wurzelwachstums
  • Hohes Wasserspeichervermögen
  • Dunkle Färbung führt zu schneller Erwärmung
  • Anwendungsgebiet: Ideal zur Verbesserung des Bodens im Beet und im Gewächshaus und zum Auffüllen der obersten Schicht im Hochbeet.

Tomatenerde online bei Höfter kaufen

In unserem Shop finden Sie eine Auswahl verschiedener Erden. Wir achten bei all unseren Produkten auf eine Topqualität bei den Ausgangsstoffen. 

Sie erhalten viele unserer Erden auch bei Ihnen vor Ort. Ihren Händler finden Sie in unserer Händlersuche Sie finden keinen Händler bei Ihnen vor Ort? Dann besuchen Sie unseren Onlineshop. Sie können wählen, ob Sie einzelne Säcke oder ganze Paletten bestellen möchten. 

 

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Universalmulch

Universalmulch -  das Mulchmaterial für besondere Ansprüche Um was geht es in diesem Beitrag: Was ist Universalmulch?...

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Universalmulch

Universalmulch -  das Mulchmaterial für besondere Ansprüche

Um was geht es in diesem Beitrag:

  • Was ist Universalmulch?
  • Was sind die Vorteile von Universalmulch?
  • Wie wende ich Universalmulch an?
  • Wo kann ich Universalmulch kaufen?

Was ist Universalmulch?

Universalmulch, auch Fasermulch genannt, ist ein neuartiges Mulchprodukt. Universalmulch wird ähnlich wie Pflanzerde aus verschiedenen Rohstoffen gemischt. Die Mischung enthält in der Regel Holzfaser, Kompost und Rindenhumus. Diese Rohstoffe sind in Ihrer Beschaffenheit meist über das ganze Jahr hinweg gleich, weshalb Universalmulch immer die gleiche Beschaffenheit hat, während bei Rindenmulch die jeweilige Beschaffenheit durch Marktlage und Verfügbarkeit der Rinde anhängt. Ebenso wie Rindenmulch eignet sich Universalmulch für Blühpflanzen, für Stauden und auch im Gemüsebeet. Besonders gerne wird Universalmulch bei Rosen angewandt, was ihm auch den Namen Rosenmulch eingebracht hat. 

Was sind die Vorteile von Universalmulch?

Universalmulch besticht vor allem durch die geringe Schütthöhe. Durch die besondere Mischung bildet Universalmulch schon bei wenigen Zentimetern eine dichte Schutzschicht. Empfohlen wird eine Schichtdicke von 3-5 cm, während bei Rindenmulch oft eine Empfehlung von bis zu 10 cm gegeben wird. Dadurch ist Universalmulch auch preislich eine Alternative zum Rindenmulch, da die Mehrkosten durch den geringeren Bedarf kompensiert werden. 

Wie Rindenmulch auch, ist Universalmulch torffrei und besteht aus nachwachsenden Rohstoffen. Alle Rohstoffe kommen bei uns in Deutschland vor. 

Universalmulch ist besonders schützend und schonend. Die enthaltenen Holzfasern bilden einen dichten Teppich, der den Boden vor Unkraut und vor Austrocknen schützt. 

Viele kennen das Problem, dass Vögel im Rindenmulch scharren und diesen aus dem Beet werfen. Universalmulch dagegen scheinen Vögel nicht zu mögen, hier tritt das Problem selten auf. 

Universalmulch hat eine besonders feine Optik und verschönert dadurch jedes Beet. 

Universalmulch kann auch in Hanglagen verwendet werden. Im Gegensatz zu Rindenmulch rutscht das Material nicht, wodurch der Schutz auch an Hängen bestehen bleibt - selbst bei Starkregen. 

Universalmulch ist besonders schonend zum Boden und deshalb auch für empfindliche Stauden geeignet. Rindenmulch enthält Gerbsäuren und andere Inhaltstoffe, die wachstumshemmend wirken können. 

Wie wende ich Universalmulch an?

Lockern Sie das Material zunächst mit den Händen oder einer Gabel auf. Bringen Sie dann eine 3-5cm starke Schicht rund um ihre Pflanzen auf. Gießen Sie die bedeckten Stellen leicht an, damit sich das Material setzt und verzahnen kann. 
Ein Sack Universalmulch reicht für etwa 3-5 Quadratmeter. 

Wo kann ich Universalmulch kaufen?

Aktuell gibt es Universalmulch nur in einigen wenigen Läden, meist nur im Fachhandel.
Sie erhalten Universalmulch außerdem bei uns im Shop als einzelner Sack per Paketdienst oder bei mehreren Säcken per Spedition auf Palette geliefert. 

Mulch online bei Höfter kaufen

In unserem Shop finden Sie eine Auswahl verschiedener Mulchprodukte. Wir achten bei all unseren Produkten auf eine Topqualität bei den Ausgangsstoffen. 

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Universalmulch

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Alles rund ums Thema Mulch

Mulch - Abdeckmaterial im Garten

Das Mulchen hat viele Vorteile für den Garten. Aber was ist Mulchen überhaupt, welches Material eignet sich am besten und wie wende ich es am Besten an? Auf diese Fragen gehen wir in diesem Artikel ein

Um was geht es in diesem Artikel

  • Was ist Mulch und welche Produkte gibt es?
  • Welche Effekte hat das Mulchen
  • Wie wende ich Mulch an

Was ist Mulch und welche Produkte gibt es?

Eine Mulchschicht hat also viele Vorteile und unterstützt das Wachstum ihrer Pflanzen. Auf dem Markt gibt es verschiedene Mulchmaterialien zu kaufen . Die bekanntesten erläutern wir im Folgenden:

Das wohl populärste Mulchmaterial ist Rindenmulch. Das Material fällt in der Holzindustrie wie beispielsweise in Sägewerken an und entsteht beim schälen der Baumstämme. Die abgeschälte Rinde wird nicht behandelt und auf verschiedene Größen abgesiebt. Es wird in fein und grob unterschieden. Rinde zersetzt sich nur langsam und bildet somit eine langanhaltende Schutzschicht, die mehrere Jahre hält. Neben Rinde wird auch mineralisches Material zum Mulchen verwendet wie zum Beispiel Blähschiefer oder Vulkangestein.
Seit einigen Jahren ist auch noch ein weiteres Produkt auf dem Markt: der sogenannte Fasermulch oder Universalmulch. Dabei handelt es sich um eine Mischung aus Holzfaser, Kompost und Rindenhumus. Die enthaltenen Fasern bilden eine Art Teppich, der als Schutzschicht dient. Dadurch reicht eine geringe Schichtdicke von wenigen Zentimetern. Es reichen 3- 6 am im Gegensatz zu 5- 10 am bei Rinde. Der Teppich ist zudem besser geeignet in Hanglagen, da er nicht verrutscht.

Was bewirkt das Mulchen?

Das Mulchen schützt den Boden vor dem Austrocknen. Wie eine Decke legt sich die Mulchschicht über den Boden und senkt die Verdunstung. Somit bleibt das Wasser im Boden und steht den Pflanzen zur Verfügung. Die Mulchschicht hemmt Unkraut wuchs. von unten wachsendes Unkraut tut sich schwer die Mulchschicht zu durchdringen. Die Keimlinge sterben ab, bevor sie an das lebensnotwendige Sonnenlicht kommen. Anfliegende Samen finden auf der trockenen Mulchschicht keinen Halt, kein Wasser und keine Nährstoffe und treiben nicht aus.
Außerdem hat eine Mulchschicht auch einen optischen Wert. Eine gemulchte Fläche sieht ordentlich aus und verdeckt kahle Stellen im Beet, bis das Beet von der Bepflanzung überwachsen ist.

Man kann übrigens auch Rasen schnitt verwenden. Allerdings kann es bei frischem Rasen schnitt leicht zu Fäulnisprozessen kommen. Die entstehenden Sickersäfte können ihren Pflanzen schaden.

Wie macht man's richtig?

Je nach Machart gibt es unterschiedliche Schichtdicken , die erforderlich sind, dass sie ihren Zweck erfüllen. Ansonsten ist nicht viel dabei. Einfach das Material rings m die Pflanzen verteilen und fertig.

Wann ist der optimale Zeitpunkt?

Im Idealfall bringt man Mulch zur Bepflanzung aus, wenn die Pflanzen erst einmal dicht zu- gewachsen sind, hat Unkraut eh keine Chance mehr und der Boden ist durch das Laub geschützt.
Selbstverständlich kann man Mich auch zu jeder Jahreszeit ausbringen.

Auf was ist beim Kauf zu achten?

Achten Sie beim Kauf unbedingt auf gute Qualität. Besonders günstiger Rindenmulch enthält oft viele Holzstücke . Das sieht nicht nur unschön aus, das Holz entzieht bei der Verrottung viele Nährstoffe , die den Pflanzen dann nicht mehr zur Verfügung stehen.

Mulch online bei Höfter kaufen

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Universalmulch

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Moorbeet anlegen – was man wissen sollte

Um das geht es in diesem Beitrag

  • Vorteile von Moorbeeten
  • Was ist ein Moorbeet
  • Liste von typischen Moorbeetpflanzen
  • Alles zum Anlegen des Moorbeets
    • Bauanleitung
    • Pflegeanleitung

Vorteile von Moorbeeten

Moorbeete sind besonders einfach in der Handhabung. Einmal angelegt, machen sie nicht mehr wirklich viel Arbeit. Gut, das Ausheben des Loches für das Beet ist erstmal mit viel Arbeit verbunden. Aber später wird Ihnen ihr neues Moorbeet diese Arbeit mit leckeren Heidelbeeren danken. Zudem ist das Moorbeet ein echter Hingucker. Nicht jeder hat ein eigenes Moorbeet und die speziellen Pflanzen, die darin wachsen, hat nicht jeder in seinem Garten. Ein weiterer Vorteil ist, dass der Lebensraum des Gartens erweitert wird. Neue Tier und Insektenarten, die auf Moore spezialisiert sind, siedeln sich bei Ihnen im Garten an und erweitern die Artenvielfalt. Außerdem ist ein Moorbeet mit seinen Pflanzen gut Sonnenverträglich. Sie können das Beet also guten Gewissens an eine Stelle setzen, an der andere Pflanzen nicht zurecht kommen würden.

Was ist ein Moorbeet

Ein Moorbeet ist ein Beet, das die typische Flora und Fauna von Mooren abbildet. Moore sind ganz spezielle Areale, die viele aus Kriminalromanen und Horrorfilmen kennen. Oft werden die Worte Moor und Sumpf synonym verwendet. Der Unterschied ist, dass Moore Torf ausbilden. Die so entstehenden Hochmoore haben ganz spezielle Eigenschaften. Der Boden ist sauer und Nährstoffarm. Dieses Milieu halten nur ganz spezielle Pflanzen aus. Diese kennen wir als Moorbeetpflanzen. Moorbeete müssen so angelegt werden, dass sie die typischen Mooreigenschaften gut abbilden.

Liste typischer Moorbeetpflanzen

Vielen sind die Namen der Moorbeetpflanzen sicher schon bekannt. Bei einigen wussten Sie vielleicht gar nicht, dass es sich bei diesen Pflanzen um Moorbeetpflanzen handelt. Die bekanntesten Vertreter wollen wir in dieser Liste nennen:

  • Heidelbeere bzw. Blaubeere
  • Lungenenzian
  • Sumpfwurz
  • Rhododendron
  • Azaleen
  • Heidepflanzen
  • Karnivoren bzw. "Fleischfresser"

Alles zum Anlegen und zur Pflege des Moorbeets

Um leckere Heidelbeeren aus dem eigenen Garten oder den Anblick voll blühender Rhododendren genießen zu können, bedarf es einiger Arbeit. Im Folgenden geben wir Ihnen eine Bauanleitung, wie Sie ein Moorbeet anlegen.

Bauanleitung

Wie eingangs beschrieben, brauchen Moorbeetpflanzen saure Moorerde. Diese gibt es in unseren Regionen nur selten. Damit der Boden sauer wird, sollte er mit Torf oder spezieller Moorbeeterde wie die Höfter Moorbeeterde angereichert werden. Auch guter Rindenkompost kann den Boden versauern. Im Internet wir häufig empfohlen, Nadelrinde zu verwenden, da diese nachhaltiger ist. Letzteres stimmt sicherlich, aber für ein Beet benötigen Sie meist viele hunderte bis tausende Liter und die Beschaffung der Nadelrinde schnell kompliziert werden. Um Torf kommt man also in den meisten Fällen nicht herum.

Wie tief sollte ihr Moorbeet sein? Je nach Bodenart wird eine Tiefe von 40-60 cm empfohlen. Achten Sie beim Befüllend darauf, die Erde etwas über den normalen Gartenboden anzuhügeln. Torf zersetzt sich mit der Zeit und das Beet wird sich später wieder absetzen. Bei schweren Böden sollte im unteren Bereich eine Drainageschicht aus Sand oder Kies eingebracht werden, bevor die Moorbeeterde aufgefüllt wird. Andernfalls bildet sich Staunässe und diese schadet den Pflanzen über längeren Zeitraum.

Pflanzen Sie dann ihre Heidelbeeren oder Rhododendron Pflanzen in das Beet und drücken Sie die Erde leicht an. Füllen Sie das Beet immer wieder auf, wenn es sich im Laufe des Jahres etwas gesetzt hat.

Pflegeanleitung

Moorbeetpflanzen sind grundsätzlich magere Standorte gewohnt. Das heißt, sie benötigen nicht so viel Dünger wie andere Pflanzen. Aber Achtung: Einige Arten, wie Blaubeeren bzw. Heidelbeeren sind heute so gezüchtet, dass sie viel Ertrag bringen. Diese Pflanzen brauchen dann auch mehr Nährstoffe. Achten Sie darauf, Dünger zu verwenden, der die Erde versauert, damit der Boden dauerhaft sauer bleibt. Hier können wir Ihnen unseren Höfter Kraftdünger empfehlen.

Sie können aber auch natürliche Dünger verwenden wie die Naturdünger von Engelhart. 

Damit der Boden im Moorbeet sauer bleibt, sollten Sie möglichst kalkarmes Wasser verwenden. Leitungswasser enthält in vielen Regionen viel Kalk und ist deshalb eher ungeeignet. Sie können den Kalkgehalt an der Wasserhärte ablesen. Die Wasserhärte ihrer Region finden Sie im Internet. Wenn Sie besonders kalkhaltiges Wasser haben, sollten Sie besser Regenwasser verwenden, um Ihre Moorbeetpflanzen wie Heidelbeeren und Rhododendron zu gießen. Dieses ist für gewöhnlich sauer und erhält die Eigenschaften des Bodens.

Das wars von uns. Wie hoffen, wir konnten Ihnen gute Informationen liefern und freuen uns über Ihren Kommentar.

 

 

 

Moorbeeterde kaufen

Unsere Moorbeet- und Rhododendronerde ist speziell für die Bedürfnisse von Heidelbeeren, Blaubeeren, Heidekräutern und Rhododendren konzipiert. Der niedrige pH-Wert von ca. 4,0 sorgt für ideale Standort-Bedingungen. Der enthaltene Dünger versorgt die Pflanzen von Anfang an mit Nährstoffen, ohne diese unnötig zu belasten.

Sie erhalten unsere Moorbeeterde direkt in unserem Onlineshop. Sie können wählen, ob Sie einzelne Säcke oder ganze Paletten bestellen möchten. 

 

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Pilzbefall in Blumenerden

Weshalb schimmelt Erde?
Schimmelt Blumenerde, ist dies meist auf eine falsche Lagerung, das Gießverhalten oder die falsche Zusammensetzung zurückzuführen.
Schimmel zeigt sich meist als flauschiges, weiches Nest auf der Oberfläche der Erde. Er ist vergleichbar mit der Rinde von reifem Camembert-Käse. Schimmelige Erde riecht zudem nach Moder oder nach Pilzen. Ist der Schimmelbefall fortgeschritten, können sich auch Fruchtkörper in Form von Pilzen ausbilden. Diese sollten unbedingt entfernt werden, um eine weitere Vermehrung der Schimmelpilze aufzuhalten. Zu Verwechslungen kann es beim Auftreten von Salzablagerungen kommen. Diese entstehen durch kalkhaltiges Wasser und unterscheiden in ihrem Aussehen von Schimmelbefall. Salzablagerungen sind flächige auftretende, kleine weiße Krümel.

Ist Schimmel schädlich?
Für die meisten Menschen ist Schimmel auf Blumenerde nicht weiter schädlich. Für Allergiker oder vorbelastete Menschen kann er allerdings eine Gefahr darstellen.
Den meisten Pflanzen macht der Schimmel übrigens nichts aus. Ein Problem stellt lediglich der Konkurrenzkampf um Nährstoffe dar.

Wie entsteht Schimmel
Schimmelsporen sind so gut wie überall in der Luft. Finden die Sporen gute Bedingungen, vermehren sie sich und bilden Fruchtkörper aus, die dann für die weitere Verbreitung sorgen.
Pilze bevorzugen feuchte, warme Umgebung und organische Substanz. Falsches Gießverhalten, falsche Lagerung oder die falsche Zusammensetzung können zur Schimmelbildung führen. Schwere, nasse Erden mit hohen Kompostanteilen sind meist besonders anfällig. Wir bei Höfter verwenden deshalb nur ausgesuchte Grünschnittkomposte ohne Biomüll-Anteil.

Kann Erde im Sack schimmeln?
Bei der richtigen Zusammensetzung und Rohstoffen von guter Qualität ist dies fast ausgeschlossen. Die einzelnen Rohstoffe bieten nämlich keinen guten Nährboden für Schimmelpilze. Meist ist eine falsche Lagerung für die Bildung von Schimmel im Inneren der Verpackung verantwortlich. Dann bildet sich an der Folie Kondenswasser, das die Schimmelbildung fördert. Diese ist jedoch nur oberflächlich und hat keinen Einfluss auf die Qualität der Erde. Da sich diese Pilze in einer sauerstoffarmen Umgebung am wohlsten fühlen, verschwinden sie meistens, wenn sie mit frischer Luft in Kontakt kommen. Dies passiert innerhalb von Minuten. Die Erde kann ohne Probleme verwendet werden.
Ist allerdings der ganze Inhalt von Mycel durchzogen, ist die Erde nicht mehr zu gebrauchen.

Schimmel in Blumentöpfen bekämpfen
Folgende Maßnahmen können bestehenden Schimmel in Blumentöpfen beseitigen:

    Ausreichend Belüftung
    Oberfläche der Erde abtrocknen lassen.
    Oberfläche mit Sand abdecken.
    Erde austauschen (nur bei starkem Befall)

Schimmel vorbeugen

    Gute Blumenerde verwenden. Gute Blumenerde für Topfpflanzen hat eine lockere Struktur und ist nicht zu schwer
    Bedarfsgerecht gießen
    Blumenerde vor dem Topfen mit Perlite oder Sand mischen

Steingarten oder Schotterfläche – das Streitthema

Man sieht sie mittlerweile fast in jeder Neubausiedlung. Gärten aus Schotter und Steinen. Warum sind diese modernen Formen der Gartengestaltung so beliebt? Das liegt wohl daran, dass man in der heutigen Zeit immer nach Lösungen sucht die mit möglichst wenig Aufwand verbunden sind. Dazu zählt auch der Garten. Rasen muss gemäht werden, die Hecke muss zurückgeschnitten werden. Den ganzen Sommer über hat man immer Arbeit, man ist angebunden und kann nicht lange wegfahren. Dazu kommt noch das Gießen. Schotter und Steine scheinen da die ideale Lösung, ohne viel Aufwand eine natürliche Umgebung zu schaffen. Aber ist das wirklich so? Sieht man genauer hin, so sind die meisten Schotterflächen nach einigen Monaten oder Jahren mit Unkraut besetzt. Da hilft das beste Vlies nicht pflanzenschutzmittel sind nur schwer zu bekommen, bzw nicht erwünscht.
Zudem vermoosen viele Flächen im Schatten zusehends. Hat man helle Steine, ist dieser Effekt besonders häufig zu sehen. Dann ist auch der Steingarten plötzlich gar nicht mehr so pflegeleicht. Jedes noch so kleine Unkraut sticht auf der grauen Fläche sofort heraus und sorgt für ein plötzlich ungepflegt Bild.
Wir möchten an dieser Stelle aber auch anmerken, dass der Begriff Steingarten doppelt besetzt ist. Auf der einen Seite verwendet man den Begriff häufig für diese kahlen, steinigen Stellen in modernen Siedlungen, andere verbinden damit ein funktionierendes Ökosystem aus Pflanzen und Tieren, die sich auf steinigen Lebensraum spezialisiert haben. Diese Gärten bieten durchaus einen großen Mehrwert für unsere Natur und sollten nicht kritisiert werden.
Es liegt wohl auch an unserer modernen Zeit, dass schöne Bauerngärten oder Stauden Bepflanzungen überhaupt gar keine Option mehr bei der Gartengestaltung sind. Dabei wären diese Gärten so wichtig für unsere Artenvielfalt wie Bienen, Schmetterlinge und Vogelarten. Was viele nicht wissen ist, das funktionierende Staudenpflanzungen oft weniger Aufwand bedeuten als eine Steinfläche. Zugewachsene Pflanzflächen lassen kein Unkraut mehr durch. Meist braucht es nur einen einzelnen Schnitt alle ein bis zwei Jahre um die Pflanzen wieder zu verjüngen. Der Zeitaufwand ist oft nur sehr gering. Je nach Standort können unterschiedliche Bepflanzungsarten gewählt werden. Es gibt Bepflanzungen für schattige Orte, sonnige Orte, trockene Orte sowie für besonders feuchte Orte. Mit der richtigen Wahl lässt sich so viel Arbeit vermeiden und ein wahrer Hingucker bilden. Zudem ist eine Staudenbepflanzung gar nicht viel teurer als eine Steinfläche und man kann sich viele Jahre an dem Anblick erfreuen.
Frag doch am besten mal in der Staudengärtnerei in eurer Nähe oder bei einem professionellen Gartenbaubetrieb nach. Diese helfen euch gerne bei der Auswahl und bei der Bepflanzung. Wer möchte, kann auch einen Pflegevertrag abschließen. Dann kommen ein bis zweimal jährlich die Gärtner zu euch in den Garten und kümmern sich den Rückschnitt und die Pflege der Beete.

Läuse im Garten – was kann ich tun??

Fast jeder hatte schon einmal ein Problem mit Läusen an seinen Pflanzen. Blattläuse vermehren sich rasend schnell, schaden den Pflanzen und ärgern somit jeden Hobbygärtner. Was kann ich tun wenn ich Blattläuse an meinem Pflanzen finde?

Zunächst einmal ist Ruhe zu bewahren. Wenn es sich nur um vereinzelte Läuse handelt ist das Problem relativ schnell in den Griff zu bekommen. Diese können meist mit den Fingern oder einem Pinsel entfernt werden. Macht man dies einmal täglich üblichen Gießgang, sollte das Problem eigentlich erledigt sein.
Kontrolliert man regelmässig, sollte die Befalls Schwelle gar nicht erreicht werden. Sollte dies doch einmal der Fall sein kann man sich mit Nützlingen wie Marienkäfern helfen. Die entsprechenden Larven gibt es im internet oder noch besser bei deinem Gärtner. Dieser berät Dich auch gerne bei der Anwendung.
Um einem Befall vorzubeugen, sollte man einige Dinge im Garten beachten.
Am einfachsten ist es wenn man für eine große Artenvielfalt sorgt. Monokulturen sind ein wahrer Magnet für Schädlinge. Monokultur bedeutet, was man auf einer großen Fläche bitte ein und dieselbe Frucht anbaut. Für Schädlinge ist dies wie ein Buffet. Gibt es eine große Artenvielfalt, gibt es für jeden Schädling einen Gegenspieler der diesen auf dem Speiseplan hat. Fressen oder gefressen werden. Singe und Schädlinge halten sich somit die Waage und Sorgen für eine gesunde Artenvielfalt. Die Artenvielfalt lässt sich fördern indem man viele verschiedene Pflanzenarten pflanzt. Da viele Insektenarten ihre Lieblingspflanzen haben bekommt man so auch eine Vielfalt an Insekten. Viele Schädlinge werden zudem auch von Vögeln nagetieren gerne gefressen. Diese lockt man mit Nist- und Brutgelegenheiten in den Garten.
Hat man ein gesundes Ökosystem in seinem Garten geschaffen hat man auch normalerweise keine Probleme mehr mit Schädlingen. Steingarten und schotterflächen dagegen bieten keinerlei Lebensraum für eine schöne Artenvielfalt.
Sorgt also dafür, dass euer Garten natürlich bleibt.
Viele Baumärkte bieten Pflanzenschutzmittel in Kleinpackungen an. Wir raten davon ab solche Mittel zu verwenden. In einem gesunden Garten sind solche Mittel nicht notwendig. Eigens produziertes Gemüse und Obst sollte überhaupt nicht chemischen Mitteln behandelt werden, da nicht sicher ist, welche Nebenwirkungen für Umwelt und Mensch entstehen.
Wir wünschen dir viel Spaß im Garten und eine reiche Ernte.

Die richtige Pflege von Tomaten

Ende Mai sind die allermeisten Tomaten wohl schon mehrere Tage oder Wochen in ihren Beeten Pflanztöpfen, im Gewächshaus. Jetzt geht es darum die Pflanzen gut durch den Sommer zu bringen und am Ende möglichst viele leckere Früchte zu ernten.Beachtet folgende 5 Punkte für eine erfolgreiche Tomatenernte.
Punkt 1:
Regelmäßig gießen! Achtet darauf, dass ihr besonders in den Morgenstunden gießt. Abends brauchen die Pflanzen nicht so viel Wasser, da es kalt ist. Wenn es sehr heiß ist, kann es notwendig sein, 2 Mal pro Tag zu gießen.
Punkt zwei:
Tomaten ausgeizen! Um das Wachstum der Tomaten zu fördern, es wichtig einige der Nebentriebe frühzeitig zu entfernen. Somit lenkt die Pflanze all ihre Kraft auf den Haupttrieb und die Tomatenpflanzen werden groß und kräftig. Die Nebentriebe bilden sich immer in den Blattachseln. Man erkennt ihn meist daran, dass er in der Mitte steht, wenn an der Spitze 3 Triebe sind. Aber Achtung: Entferne auf keinen Fall der Pflanze, da sich hier später die Früchte bilden Zusätzlich können die unteren Blattpaare wenn nötig entfernt werden. Das kann hilfreich sein, wenn die unteren Blätter auf der Erde aufliegen. Diese Blätter sind oft Herde für pilzliche Erkrankungen.
Punkt 3:
Auf den richtigen Pflanzen Abstand. Die Grenzen zu eng zusammen, trocknen Sie nach dem Gießen oder nach einem Regen nicht schnell ab es können sich Pilzkrankheiten etablieren.
Zudem konkurrieren zu eng stehende Pflanzen um Licht und Nährstoffe. Die Pflanzen tragen dann weniger Früchte.
Punkt 4:
Fixieren der Pflanze. Werden die Tomatenpflanzen größer, sie auf jeden Fall angebunden oder mit einem Metallstab fixiert werden. Vor allem wenn sich die schweren Früchte bilden, sollte die ganze Pflanze oder einzelne Äste abgestützt oder aufgehängt werden, damit sie unter der Last nicht abbrechen.
Punkt 5:
Die Ernte. Reife Früchte erkennt ihr an der Farbe. Wenn die Tomaten die richtige Farbe erreicht haben können sie geerntet werden. Dass die Früchte reif sind, erkennt die auch daran, dass sie sich leicht zu lösen lassen.

Wir wünschen euch einen guten Appetit und viel Spaß im Garten.

Organisationstalent gesucht

Wir suchen eine Bürokraft (m/w/div) in Teilzeit, ca. 30 Wochenarbeitsstunden

Mit unseren Erden und Substraten beliefern wir bayernweit Gärtnereien, Blumenläden und Landhandel. Dabei steht Produkt- und auch Servicequalität im Mittelpunkt. Hier kommen Sie ins Spiel. Für unsere Zentrale suchen wir ab sofort eine Bürokraft in Teilzeit, die im direkten Kontakt mit unseren Kunden steht und für eine reibungslose Abwicklung der Aufträge sorgt. Zudem sind Sie für die Organisation hinter den Kulissen zuständig.

Ihre Aufgaben in Kürze: 

  • Sie kommunizieren per Telefon und Mail mit unseren Kunden und Lieferanten
  • Sie wickeln Aufträge eigenverantwortlich ab. Von der Bestellung bis hin zur Auslieferung sorgen Sie dafür, dass unsere Kunden pünktlich beliefert werden
  • Sie bereiten die Buchhaltung und Lohnabrechnung vor
  • Sie übernehmen die Büroorganisation
  • Sie erstellen Rechnungen und kümmern sich um den Zahlungsverkehr

Das sollten Sie im Idealfall mitbringen:

  • Eine kaufmännische Ausbildung
  • Fortgeschrittene Kenntnisse in MS Office
  • Fähigkeit/Bereitschaft zur schnellen Einarbeitung in neue Programme und Abläufe
  • Flexibilität und Improvisationstalent
  • Gute Deutschkenntnisse
  • Grundlegende Englischkenntnisse wünschenswert

Das können Sie erwarten:

  • Modernes Arbeitsumfeld; schönes, modernes Büro
  • Freundliches, familiäres Team
  • Eigenverantwortung
  • Familienfreundlichkeit
  • Flexible Gestaltung der Arbeitszeit
  • Urlaub im Sommer
  • Mittagessen

Das sind wir:
Wir sind ein regionaler Erden- und Substrathersteller und beliefern mit unseren Produkten den bayerischen Markt. Dabei machen wir alles selbst: vom Vertrieb über die Produktion bis hin zur Auslieferung. Wo es geht, versuchen wir unsere Produkte nach und nach auf nachhaltigere, torfreduzierte Rezepturen umzustellen. Hierbei setzen wir auf regional verfügbare Materialien.
Wir sind ein Familienbetrieb mit 7 Mitarbeitern und schätzen den familiären Umgang miteinander und mit unseren Kunden.

Als zweite Firma betreiben wir einen landwirtschaftlichen Betrieb mit Hopfenbau mit zwei weiteren Mitarbeitern und mehreren Aushilfskräften.

Wir freuen uns über Ihre Bewerbung (an info@hoefter.de). Bei Fragen können Sie sich gerne vorab telefonisch bei uns melden.