Die Spurenelemente

Pflanzen brauchen für das Wachstum neben den Hauptnährstoffen unbedingt auch Spurenelemente, auch Mirkonährstoffe genannt. Während die Hauptnährstoffe für das Wachstum in größeren Mengen vorhanden sein müssen, sind diese Mikronährstoffe oft nur in ganz geringen Mengen notwendig. Nichtsdestotrotz, fehlt eines oder mehrere Spurennährstoffe in ausreichender Menge, zeigen viele Pflanzen Mangelsymptome. Einige dieser Elemente und ihre Funktionen wollen wir im Folgenden näher beschreiben und dabei auch auf die entsprechenden Mangelsymptome bei Unterversorgung eingehen.

Die 9 Spurenelemente sind Bor, Kupfer, Eisen, Mangan, Molybdän, Zink und Chlor. 

Bor (B)

Wichtig für Zellteilung und Zellstreckung und somit für das Pflanzenwachstum wichtig. Bor-Mangel tritt eher selten auf und ist nicht immer leicht zu erkennen. Ein Zeichen sind verkümmerte Blätter und geringer Wuchs. Gute Dünger wie unser Höfter Kraftdünger enthalten Bor.

Kupfer (Cu)

Kupfer ist wichtig für die Photosynthese und die Blütenbildung. Kupfermangel tritt besonders dann auf, wenn der pH-Wert in der Erde zu hoch wird. Dies kann besonders bei kalkhaltigem Gießwasser vorkommen, welches den pH-Wert in der Erde über längere Zeit hinweg stetig anhebt. Mangelerscheinungen zeigen sich als Nekrosen bis hin zum Absterben ganzer Blätter. Dies tritt besonders an jungen Blättern auf.

Eisen (Fe)

Eisen ist besonders wichtig für die Photosynthese. Mangelerscheinungen zeigen sich schnell durch die sogenannte Chlorose, einen Mangel an Chlorophyll. Dabei verfärben sich die Blätter ins Gelbe bis hin zum Weißen. Eisenmangel tritt besonders häufig auf, wenn der pH-Wert zu hoch ist. Dies ist meist der Fall, wenn mit kalkhaltigem Wasser gegossen wird oder für die Substratherstellung nicht geeignete Komposte verwendet wurden. Hohe Konzentrationen von Kompost im Substrat können den pH-Wert ebenfalls anheben, wenn diesen nicht ausreichend sauer wirkende Komponenten gegenüberstehen. Wir achten bei unseren Erden auf einen optimalen pH-Wert. Bei besonders kalkhaltigem Wasser empfehlen wir zudem unseren Kraftdünger, der durch seine Zusammensetzung den pH-Wert stabilisiert.

Weitere Spurenelemente erörtern wir im zweiten Teil dieses Beitrags.

Weitere Nährstoffe, die die Pflanzen ebenfalls nur in geringen Dosen aufnehmen, nennt man essentielle Nährelemente. Diese sind nicht unbedingt notwendig, können allerdings in der richtigen Dosierung das Wachstum der Pflanzen fördern. Allerdings können zu hohe Konzentrationen auch schädlich sein. Hierzu gehört zum Beispiel das bekannte Silizium.

Alle unsere Erden werden bei der Produktion mit Haupt- und Spurennährstoffen vorgedüngt. Diese sind je nach Bepflanzung und Kultur meist nach 3-6 Wochen aufgebraucht. Dann sollten die Pflanzen gedüngt werden. Hier empfehlen wir unseren Höfter Kraftdünger mit seiner besonderen Zusammensetzung und der extra Portion Eisen. Im Sortiment der Substrate für den Gartenbau bieten wir an, die Zugabe der Nährstoffe individuell anzupassen. Hier arbeiten wir auch mit hochwertigen Langzeitdüngern der Marke Osmocote, die seit Jahren für eine zuverlässige Freisetzung der Nährstoffe steht.