Sie möchten ihren Rasen verbessern oder unschöne, kahle stellen wieder mit sattem Rasen füllen?
Dann ist jetzt im April der richtige Zeitpunkt. Folgende Anleitung zeigt, wie Sie richtig vorgehen:

 

  1. Rasen von Laub, Ästen und Unrat befreien
  2. Rasen kurz mähen, damit die nachwachsenden Pflanzen genügend Licht bekommen
  3. Fläche vertikutieren. Beim Vertikutieren wird die Oberfläche einige Millimeter eingeschnitten. Das sorgt für eine gute Belüftung des Bodens, regt das Wachstum des Rasens an und befreit die Fläche von Moos und Filz sowie von Unkraut
  4. Ausgelaugte, kahle Stellen sollten jetzt mit frischer Erde belebt werden. Lockern Sie dazu mit einer Harke den Untergrund der kahlen Stelle etwas auf und vermischen Sie das lose Material mit etwas frischer Pflanzerde. Verwenden Sie hierzu beispielsweise unsere Höfter Pflanzerde. Diese bringt frische Nährstoffe mit, lockert den Boden und belebt ihn durch die enthaltenen Mikroorganismen. Bringen Sie einige Zentimeter Erde auf und drücken Sie die Erde leicht an.
  5. Bringen Sie dann den passenden Rasensamen auf. Dieser kann entweder per Hand gestreut werden oder mit einem Streuwagen ausgebracht werden. Den ehemals kahlen Stellen sollten Sie besondere Aufmerksamkeit schenken. Decken Sie Samen auf den kahlen Stellen zusätzlich mit einer ganz dünnen Schicht Erde ab. Dadurch können die Samen nicht vom Wind weggetragen werden und bleiben länger feucht.
  6. Gießen Sie die Fläche gut an. Achten Sie bei den kahlen Stellen darauf, dass Sie das Saatgut mit der Erde nicht wegschwemmen.
  7. Achten Sie darauf, dass die Fläche und insbesondere die kahlen stellen nicht austrocknen. Es kann hierbei erforderlich sein, den Rasen täglich zu gießen.
  8. Gönnen Sie der Fläche jetzt etwas Erholung. Mähen Sie den Rasen erst, wenn er eine Höhe von etwa 10 cm erreicht hat und schneiden Sie ihn danach nicht zu kurz.

Wenn Sie einen Rasen komplett neu anlegen, empfehlen wir Ihnen, den vorhandenen Boden zu lockern und mit Kompost zu mischen. Auf besonders ausgelaugten Böden kann es sinnvoll sein, den Boden mit einem Rasen - Pflanzsubstrat zu bedecken. Hier reichen 1-2 cm vollkommen aus. Damit benötigen Sie für eine Fläche von 10 Quadratmeter ca. 50 bis 100 Liter Erde.

Unterschied Humus und Substrat

Als Humus bezeichnet man meist den natürlichen Oberboden, den Sie in jedem Garten, jedem Acker und jeder Wiese vorfinden. Dieser ist Nährstoffreich und bietet gute Wachstumsvoraussetzungen. Leider ist diese Erde auch oft mit Unkrautsamen und Wurzeln durchsetzt, welche dann keimen bzw. austreiben. Bei der Rasen Neuanlage kann es sein, dass dieses Unkraut schneller wächst als der Rasen und diesen damit verdrängt. Substrate sind Gemische aus mehreren Materialien, die die Eigenschaften von möglichst guten Böden nachbilden sollen. Hier werden meist Materialien verwendet, die unkrautfrei sind. Damit ist die Gefahr einer Verunkrautung von Rasen Neuanlagen geringer.