Die Geschichte von Höfter

ÜBER UNS


Wir sind ein Familienbetrieb mit 10 Mitarbeitern. Unser Werk befindet sich in Niederbayern, zwischen Mainburg und Landshut. Seit über 60 Jahren produzieren wir Blumenerden und Substrate für den bayerischen Gartenbau. Da es in unserer Region keine Torfvorkommen gibt, setzen wir seit Beginn an Torfersatzstoffe ein. War dies ursprünglich ökonomisch motiviert, ist es heute die Grundlage unseres Konzepts für nachhaltige Erden aus der Region. Der Einsatz regionaler Rohstoffe als Ersatz für Torf und kurze Lieferwege von unseren Lieferanten zu uns und von uns zu unseren Kunden sind die beiden Grundsteine dafür.

Zahlreiche Gärtnereien sind seit Gründung des Unternehmens unsere Kunden. Sie vertrauen auf die enge Zusammenarbeit, die gute Qualität unserer Produkte und unseren Service, der für uns ganz selbstverständlich ist.

Unsere Produkte sind ausschließlich im Fachhandel erhältlich. Dazu gehören neben Gärtnereien auch Blumenläden, Gartencenter und der bayerische Landhandel. Ausgehend von nur wenigen Produkten ist unsere Produktpalette immer weiter gewachsen. So bieten wir heute ca. 20 verschiedene Produkte an. Dazu kommen über 400 individuelle Rezepturen, die wir für Gärtnereien produzieren.

Seit 2020 bieten wir in unserem Onlineshop Erden zum Direktverkauf an. In 2021 wurde die Produktpalette auf Dünger von bayerischen Herstellern erweitert.

DA KOMMEN WIR HER


Bis in die sechziger Jahre wurde auf dem Gutshof Höfter in Neuhausen bei Volkenschwand in Niederbayern die gesamte Palette der landwirtschaftlichen Produkte abgedeckt: von der Viehhaltung – Milchkühe, Schweine, Legehühner, Enten und Gänse – über die üblichen Getreidesorten Weizen, Gerste , Roggen und Hafer, Braugerste, Mais, und Saatgutvermehrung, bis hin zu Kartoffel, Obst- und Gemüsebau.

Der wichtigste Betriebszweig war jedoch der Hopfenbau, der aufgrund der Größe und der Innovationen im Anbau und der Erntetechnik weithin bekannt war. Zu alledem kam noch eine Brauerei, die bis 1979 geführt wurde. Natürlich macht so ein Betrieb viel Arbeit und eine große Menge an Angestellten, Lehrlingen, Praktikanten und Tagwerkern war nötig, um die damit verbundenen Tätigkeiten bewerkstelligen zu können. Mit der Technisierung in der Landwirtschaft fielen nach und nach immer mehr Stellen weg. Handarbeit wurde durch Maschinen ersetzt. Viele der Angestellten konnten nicht weiter beschäftigt werden.

Dieser Umschwung war aber nicht nur in der Landwirtschaft zu spüren; der technische Fortschritt brachte Veränderung in fast allen Branchen mit sich. In relativ kurzer Zeit mussten sich viele Branchen umstrukturieren, neu orientieren oder sogar nach neuen Absatzmärkten suchen. So auch in der Torfindustrie und dem Gartenbau. Torf war nicht länger Brennmaterial für Heizungen, es wurde durch das Heizöl ersetzt. Zur gleichen Zeit veränderte sich die Gartenbaubranche. Gärtnereien waren nicht länger nur der örtliche Gemüseproduzent; sie entwickelten sich zum professionellen Anbieter für Zierpflanzen, Obst- und Gemüsebau sowie Baumkulturen.

Hier fanden auch die Torfproduzenten einen neuen Absatzmarkt. Torf wurde zum sicheren und zuverlässigen Kulturmedium für den Gartenbau und ersetzte die bisher üblichen Erdenrezepte, die von den einzelnen Gärtnern selbst gemischt wurden. Leo Höfter nutzte diese Chance und gründete das Erdenwerk Höfter, die als eigenständiges Unternehmen bis heute besteht.


DAS SOLL KOMMEN


In den kommenden Jahren wollen wir unsere Produktpalette und unsere Produktion noch nachhaltiger gestalten. Die weitere Reduzierung beim Einsatz von Torf ist dabei unsere wichtigste Aufgabe. Dafür arbeiten wir zusammen mit unseren Lieferanten an nachhaltigen Kreislaufprozessen hier in unserer Region Bayern. Torfersatz ist in unseren Augen nur dann nachhaltig, wenn damit keine weiteren nachteiligen Effekte verbunden sind.

Die Verwendung regionaler Rohstoffe ist damit der einzige Weg. Eine weitere Aufgabe ist der Reduzierung von Kunststoffen und Verpackungsmaterial. Schritt für Schritt wollen wir hin zu einem ressourcenschonenden Verpackungskonzept. Bei unserer Produktlinie Regiohum verwenden wir schon heute Recyclingfolie um den Lebenszyklus der verwendeten Kunststoffe zu verlängern und sinnvoll zu nutzen.

Schritt für Schritt wollen wir dies auch auf andere Produkte ausweiten. Weiterhin wollen wir unser Netzwerk ausbauen, damit unsere Produkte in allen Regionen Bayerns erhältlich sind. Wir freuen uns auf diesen Weg und blicken gespannt in die Zukunft.

Wir sind Ihre Ansprechpartner

Gudrun Höfter
Geschäftsführung
gudrun@hoefter.de

Moritz Höfter
Vertrieb und Marketing, Einkauf
moritz@hoefter.de

Mehmet Varna
Innendienst
innendienst@hoefter.de